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Tina Z`Rotz`Installationen und Videoarbeiten sind oft absurd-poetische Umsetzungen oder Inszenierungen der Realität. Ihren skulpturalen Arbeiten liegt vorallem die Auseinan-dersetzung mit Volumen, Farbe und Material zu Grunde.
Die Objekte entstehen meist in Handarbeit oder mit Hilfe von traditionellen Handwerkstechniken – wie im traditionellen Kerbschnitt beschnitze Holzscheite oder ein aus Sägemehl hergestellter Ast die Z’Rotz mit gesprühten Farbflächen zu spannungsvollen Ensembles kombinierte. In der Wandskulptur „Hängender Fluss“ beschäftigte sie sich mit dem Widerspruch von statischer Skulptur und bewegter Realität. Der dargestellte Fluss fliesst hier nicht einfach von oben nach unten sondern die Bewegung erneuert sich in endlosen Schleifen. Daran anschliessend und in der Auseinandersetzung mit schlauch-artigen, an Därme oder Röhren erinnernden Formen entwickelt Z’Rotz für die Ausstellung das Modell eines dreidimensionalen Wasserfalles.

Christiane Rekade, November 2011
zu 5 / GO Ausstellung mit Jun Azumatei, Remo Hobi, Hildegard Spielhofer und Tina Z`Rotz